Mit Frittieröl durch die Schweiz

Wer Oensingen liest oder hört, denkt entweder an die regelmässigen Staumeldungen im Radio oder an ein beschauliches Örtchen im Kanton Solothurn, aber bestimmt nicht an den internationalen Marktführer der Food-Logistik. Und genau hier versteckt sich die HAVI Logistics GmbH − der Schweizer Ableger des amerikanischen Logistikkonzerns HAVI. Wir haben das Logistikunternehmen besucht und dabei viel Überraschendes erfahren.

Dank eines ausgeklügelten Lieferketten-Managements bietet die HAVI Logistics GmbH schweizweite Logistiklösungen für Food- und Non-Food-Waren im Bereich der Gastronomie an. Ob standardisierte oder Quick-Service-Restaurants, Tankstellenshops oder Kantinen − das «One-Stop-Shopping»-Konzept gewährleistet kurze Transportwege, flexible Bestellmöglichkeiten und eine hundertprozentige Qualität sowie Lebensmittelsicherheit − dank der temperaturgeführten Logistik: – 20 °C für Tiefkühlprodukte, + 2 °C für Frischware und bis 20 °C für Trockenware.

Unsere Lastwagen fahren mit dem Frittieröl von McDonald's

Auf Konzernebene beliefert das Unternehmen Gastronomiebetriebe in Europa und Asien. In der Schweiz steht die HAVI Logistics GmbH vorwiegend für McDonald's im Einsatz: Für den Burger-Giganten ist die Schweizer Flotte bis zu dreimal wöchentlich unterwegs und versorgt 166 McDonald's-Filialen mit 1'500 verschiedenen Food- und Promo-Artikeln, die alle in Oensingen an Lager sind. «Jährlich legen wir rund 2,7 Millionen Transportkilometer für unsere Kunden zurück, wobei 56 Prozent der Strecke auf den Schienen erfolgen», erzählt Lukas Curschellas. «Und einige unserer Lastwagen düsen in den Sommermonaten mit dem rezyklierten Frittieröl von McDonald's durch die Schweiz», fügt er schmunzelnd hinzu.

Remote Video Solution (RVS) seit 2014

«Auch wenn der Schaden nur geringfügig war, haben wir uns nach zwei Einbrüchen auf unserem Areal dafür entschieden, mit einer Sicherheitsfirma zusammenzuarbeiten», schildert Lukas Curschellas den Weg zur RVS-Technologie. Viel mehr als die Einbrüche habe jedoch die absolute Notwendigkeit der Lebensmittelsicherheit zu einer Zusammenarbeit mit der Protectas geführt: «Wir können es uns schlicht nicht leisten, wenn Fremdkörper in die Nahrungsmittel gelangen oder diese gar mutwillig beschädigt werden», betont er weiter.
Die sogenannte «Food Defense» sei im Ausland schon länger ein Thema: «Seit 2014 sind wir mit der RVS-Lösung der Protectas vor externen Zutritten geschützt. Im Ausland geht der Schutz der Lebensmittel sogar noch weiter, zum Beispiel mit bewaffneten Logen», fügt Lukas Curschellas hinzu. In der Schweiz sei man diesbezüglich noch nicht betroffen, aber mit der RVS-Lösung zumindest darauf vorbereitet.

Mit Protectas im neuen Zeitalter angekommen

Während die HAVI Logistics GmbH früher lediglich über ein Drehkreuz und ein paar Sicherheitsmitarbeiter verfügte, die abends die Runde machten, sei das Unternehmen dank der Protectas im neuen Zeitalter angekommen: «Während ich früher die ein- und ausgestempelten Zeiten der Belegschaft stundenlang studieren durfte, um Anomalien festzustellen, haben wir mit den Überwachungskameras der RVS-Technologie einen deutlichen Zeitgewinn erzielt und können Auffälligkeiten problemlos zurückverfolgen», antwortet Lukas Curschellas auf die Frage, wie er die Zeit vor und nun mit der Protectas einschätzen würde.
Ausser der Effizienzsteigerung habe die Protectas auch mit der hohen Reaktionsgeschwindigkeit, Kundenfokussierung und einer Sicherheitslösung nach Mass punkten können. «Wir bekommen alle Sicherheitsdienstleistungen aus einer Hand − und das flexibel und bedürfnisgerecht. Das war mitunter ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Auswahl der Sicherheitsfirma: Uns wurde das offeriert, was wir tatsächlich auch brauchen», ergänzt der Country Manager.

Mehr zu HAVI Logistics GmbH: www.havi.com

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