Eine Stunde parkieren kostet weniger als ein Kaffee

Wer an ein Parkhaus denkt, hat in der Regel ein Bild von einem dunklen, beängstigenden Ort vor Augen, der auch noch übel nach Abgas riecht. Dazu kommt eine leichte Besorgnis, ob man das Auto noch im gleichen Zustand vorfindet, in dem man es verlassen hat. Und zur Krönung erwartet einen noch eine hohe Ticketgebühr.

Genau diesem Klischee setzt sich das Bahnhof Parking Bern entgegen, und das mit Stolz. Der Trendsetter in der Schweiz wurde 2015 als erstes Schweizer Parkhaus mit dem «European Gold Standard Parking Award» ausgezeichnet, der höchsten europäischen Qualitätsauszeichnung. Vor der Vergabe werden die Parkhäuser jeweils anhand von nahezu hundert Kriterien auf Herz und Nieren geprüft.

Herr Dr. Bruno Wägli, Präsident des Verwaltungsrats und grösster Aktionär der Betriebsgesellschaft, hat sich für unser Interview Zeit genommen und das Protectas-Interview-Team im Betriebsbüro herzlich empfangen.

Das Parkhaus ist seit seiner Eröffnung an 24 Stunden am Tag während 7 Tagen in der Woche offen. Ein Parkplatz wird im Schnitt mehr als 2,5 Mal pro Tag besetzt, wobei die durchschnittliche Parkzeit etwa 3 Stunden beträgt.

 

Bewachung

Seit über 20 Jahren können wir auf Protectas, unseren zuverlässigen und professionellen Partner, zählen. Unsere knapp 10 eigenen Mitarbeiter werden, vor allem zwischen 22.00 und 07.00 Uhr, durch die Sicherheitsmitarbeiter von Protectas unterstützt. Die Aufgaben gehen von Systembedienungen über Patrouillen bis zu diversen Hilfestellungen wie z. B. bei verlorenen Tickets, Kreditkarten und defekten Autos. Alles in allem sehr vielseitig. Interessant zu wissen ist, dass im Durchschnitt um die zehn Hilfestellungen pro Stunde stattfinden.

Die gesamte Anlage und somit die rund 6'000 Ein- und Ausfahrten pro Tag sind videoüberwacht. Allerdings ist die persönliche Präsenz sehr wichtig, man kann es nicht genug erwähnen. Daher ist rund um die Uhr Personal anwesend. Insbesondere in der Nacht sind professionelle Sicherheitsmitarbeiter von Protectas im Einsatz, die auf Anfrage auch Personen zu ihren Fahrzeugen begleiten. Diese kann man durch den Knopf auf dem Kassenautomaten anrufen. Nebst dem Bahnhof Parking werden noch diverse andere nahe liegende Parkierungsanlagen von der Überwachungszentrale aus betreut.

 

In welche Richtung geht die Entwicklung Ihrer Branche?

Mittelfristig wird das Parkticket verschwinden und digitalisiert werden, ebenso das Zahlungsverfahren.

Dabei ist nicht zu vergessen, dass es nach wie vor Menschen sind, die von Menschen bedient werden möchten. «Ich denke, dass ich für Roboter wohl zu alt bin», vertraut Herr Wägli uns lachend an.

 

Welches sind Ihre grössten Sicherheitsrisiken?

Brand ist immer ein Thema, der Brandschutz muss immer funktionieren. Wir haben auch das Problem der illegalen Müllentsorgung.

 

Partner wie Protectas machen das Leben einfacher

Aus langjähriger Erfahrung können wir Protectas als Partner nur empfehlen. Die Erfolgsfaktoren für unsere Zusammenarbeit sind Flexibilität, Professionalität, Reaktionsfähigkeit sowie Anpassungsfähigkeit. Zudem haben wir mit Herrn Pascal Udry eine sehr effiziente Kontaktperson.

 

bahnhofparking.ch

PASCAL UDRY

Deputy Area Manager Basel & Bern / International Accounts Securitas AB

 

Was heisst es für Protectas, dass nicht jedes Mitarbeiterprofil im Parkhaus eingesetzt werden kann?

Aufgrund der sehr hohen Standards im Bahnhof Parking Bern ist das Rekrutierungs- und Auswahlverfahren aufwändiger als bei Standard-Bewachungsdienstleistungen. Aus Erfahrung setzen wir nur Mitarbeitende ein, die über grosse Kenntnisse und Erfahrung im Sicherheitsbereich verfügen. Bevorzugt werden Mitarbeitende, die bereits bei Protectas angestellt sind. Wir setzen bewusst auf ein kleines Team, was es ermöglicht, dass die Mitarbeitenden regelmässig eingesetzt werden und ein Höchstmass an Arbeitsqualität erbringen können. Unsere Mitarbeiter müssen bei ihren Einsätzen immer auf demselben Wissensstand sein wie die betriebsinternen Mitarbeitenden des Bahnhof Parking Bern. Das bedeutet aber auch, dass nicht einfach schnell ein x-beliebiger Mitarbeiter eingeführt werden kann. Das stellt auch bei der Dienstabdeckung sehr hohe Anforderungen an die Planung, besonders bei Ferien und Krankheit.

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