Christie's: Zweihundertzweiundfünfzig Jahre Exzellenz

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Ordnung, Schönheit und Sinnenfreude, so könnte das Motto des Auktionshauses Christie's lauten. Perfekt orchestrierte Auktionen, zeitlose Schönheit in mannigfaltiger Variation und die Sinnenfreude des Sammlers, der eben ein begehrtes Stück ersteigert hat. All das selbstverständlich vor dem Hintergrund absoluter Sicherheit.

Christophe Wailliez, seit 8 Jahren zuständig für die Sicherheit im Auktionshaus, führt uns in den schlichten und eleganten Räumlichkeiten von Christie's Genf in die für die meisten Normalsterblichen etwas mystische Welt der Auktion von Luxusobjekten ein. Fangen wir mit einigen Zahlen an: Am 5. Dezember 1766 wurde Christie's in London gegründet, 2018 betrug der Umsatz 7 Milliarden Dollar, 2018 spielte die Auktion der Rockefeller-Sammlung die weltweite Rekordsumme von 835 Millionen Dollar ein, 2017 wechselte in New York das teuerste je bei einer Auktion versteigerte Kunstwerk für 450 Millionen Dollar die Hand: der Salvator mundi von Leonardo da Vinci.

Das Auktionshaus Christie's operiert in den drei geografischen Zonen USA, Asien-Pazifik sowie im EMEA-Gebiet (Europa, Nahost und Afrika) in allen Bereichen des Kunstmarktes. Christie's beschäftigt weltweit über 2000 Mitarbeitende. In der Schweiz, wo das Auktionshaus letztes Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, werden in Genf vor allem Schmuck, Uhren und Wein versteigert, während in Zürich Schweizer Kunstwerke unter den Hammer kommen. In New York wird zeitgenössische Kunst verkauft, sie ist die Goldgrube von Christie's. Seit 2011 führt das Auktionshaus auch Online-Versteigerungen durch. Dieser Bereich stellt aufgrund des Betrugsrisikos neue Anforderungen an die Sicherheit.

Der Sicherheitsaspekt stellt bei Auktionen in der Regel immer eine grosse Herausforderung dar. «Es handelt sich um einen sehr speziellen Markt, der zwischen Museum und Luxusgüterverkauf angesiedelt ist», führt Christophe Wailliez aus. Im Rahmen einer Ausstellung -können denn auch selbst bei Uhren und Schmuckstücken Kunstwerke von grossem Wert ohne Absperrung begutachtet und berührt werden. Dieser Tatsache muss das Sicherheitskonzept natürlich Rechnung tragen. Christophe Wailliez hat sich deshalb für Protectas als Vertrauenspartner entschieden.

«Wir brauchen einen Leistungserbringer mit einer soliden Struktur und weltweiter Anerkennung, vor allem für unsere Versicherungen. Auf der anderen Seite benötigen wir einen -guten Austausch und einen Partner, der unsere Bedürfnisse analysiert und versteht», fasst der Sicherheitsverantwortliche von Christie's zusammen. Diese beiden Aspekte, globale Grösse und Kundenorientierung, sind seiner Meinung nach auch die Grundlagen der täglichen Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsmitarbeiter von Protectas vor Ort. Dieser stimmt Problemlösungen nicht nur zu, sondern bringt sich aktiv in die Analyse und Antizipation von Risiken ein und schlägt Massnahmen vor.

Erschwerend in Bezug auf die Sicherheit kommt hinzu, dass die Versteigerungen für die Öffentlichkeit zugänglich sind und an öffentlichen Orten stattfinden. Da Auktionen per definitionem transparent sind, müssen für die Ausstellungsräume spezifische Massnahmen ergriffen werden. Im Bewusstsein, dass sich der in Genf erzielte Umsatz in acht Jahren praktisch verdoppelt hat, vor allem im Bereich von als Investition ersteigerten Edelsteinen, lässt sich leicht nachvollziehen, dass das Sicherheitsdispositiv seitens des Leistungserbringers ständige Anpassungen und eine grosse Flexibilität erfordert.

Die Gewährleistung der Sicherheit von Besuchern, Personal, Wertgegenständen und Gebäude ist eine konkrete Aufgabe. Ergänzt und komplex ausgestaltet wird sie durch höchst «intime» Kontakte mit den Kunstwerken und ihrem Besitzer: Treffen vor Ort, erste Beurteilung, Organisation des Transports, Lagerung, Expertisen, Versand vom Standort zum Ausstellungsort, Ausstellung und schliesslich Verkauf. Jede Phase erfordert eine perfekte Koordination zwischen den Vertretern von Christie's und dem Sicherheitsunternehmen.

Christie's verfügt in der Kunstwelt über zweieinhalb Jahrhunderte Erfahrung. Das Auktionshaus bildet quasi eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, zwischen ehemaligen und zukünftigen Besitzern der versteigerten Wertgegenstände, zwischen den Schöpfungen der Vergangenheit und den Geschäftsmethoden von gestern und morgen. Ein Universum, in das sich die Sicherheit filigran einbetten muss.

 

christies.com

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