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    Sicherheitslücken im Luftraum kritischer Standorte schliessen

    Technologien zur Drohnenerkennung helfen Organisationen dabei, ihren Luftraum in Echtzeit zu überwachen und schneller auf neue Bedrohungen zu reagieren. Als Teil der Securitas AB verbindet Protectas lokale Expertise mit globaler Innovation, um Organisationen beim Schutz kritischer Infrastrukturen zu unterstützen.

    Sicherheitslücken schliessen: Wie Drohnenerkennung den Schutz kritischer Infrastrukturen stärkt

    Kritische Infrastrukturen waren noch nie so gut geschützt wie heute. Mehrstufige Sicherheitskonzepte mit Zäunen, Videoüberwachung, Einbruchmeldesystemen, Zutrittskontrollen und Sicherheitsmitarbeitenden vor Ort schützen täglich Menschen, Werte und betriebliche Abläufe.

    Doch selbst die leistungsfähigsten Sicherheitskonzepte können blinde Flecken aufweisen.

    Da Drohnen immer günstiger, leistungsfähiger und einfacher zu bedienen sind, entsteht eine neue Art von Risiko, für die klassische Perimetersicherheit ursprünglich nicht ausgelegt wurde. Eine Drohne kann in einen sensiblen Luftraum eindringen, Informationen sammeln oder Betriebsabläufe stören, ohne jemals einen Zaun zu überwinden oder einen Zugangspunkt zu passieren.

    Für Betreiber von Rechenzentren, Energieanlagen, Verkehrsinfrastrukturen und anderen kritischen Standorten reicht der Schutz des Perimeters deshalb nicht mehr aus. Ebenso wichtig ist es geworden, zu wissen, was sich über dem Gelände abspielt.

    Innerhalb der Securitas Gruppe setzen sich immer mehr Organisationen mit intelligenten Lösungen zur Drohnenerkennung auseinander, um ihre bestehende Sicherheitsstrategie zu erweitern, die Lageübersicht zu verbessern und schneller auf neue Bedrohungen aus der Luft reagieren zu können.

    Eine neue Art von Risiko über einem bereits gut geschützten Standort

    Vor genau dieser Herausforderung stand ein grosser nordischer Betreiber von Rechenzentren, der für den Schutz kritischer digitaler Infrastrukturen verantwortlich ist.

    Der Standort verfügte bereits über ein ausgereiftes und umfassendes Sicherheitskonzept. Physische Barrieren, Videoüberwachung, Einbruchmeldesysteme, strenge Zutrittskontrollen und professionelle Sicherheitsmitarbeitende boten einen hohen Schutz vor klassischen Bedrohungen.

    Dennoch blieb ein Bereich weitgehend ausserhalb des Sichtfelds der Organisation: der Luftraum über dem Gelände.

    Im Laufe der Zeit wurden mehrere Freizeitdrohnen in unmittelbarer Nähe des Standorts gesichtet. Keiner dieser Vorfälle schien böswillig zu sein, dennoch warfen sie wichtige Fragen auf.

    Wer steuerte diese Drohnen?

    Handelte es sich lediglich um Überflüge, Luftaufnahmen oder um Versuche, die Reaktion des Standorts zu testen?

    Könnte künftig eine Drohne eine ernsthaftere Bedrohung darstellen?

    Ohne eine spezielle Lösung zur Drohnenerkennung hatte das Sicherheitsteam keine verlässliche Möglichkeit, diese Fragen zu beantworten. Eine Drohne konnte zwar erkannt werden, wenn sie sichtbar war, doch weder ihre Flugbahn noch ihr Startpunkt oder das tatsächliche Risiko liessen sich zuverlässig bestimmen.

    Mit der rasanten Weiterentwicklung der Drohnentechnologie wurde deutlich, dass dieser Mangel an Transparenz keine rein technische Einschränkung, sondern eine echte operative Schwachstelle darstellte.

    Warum sich der Kunde für Protectas und Drohnenerkennung entschied

    Da der Kunde bereits verschiedene Sicherheitsdienstleistungen der Securitas Gruppe nutzte, wollte er sein bestehendes Sicherheitskonzept gezielt erweitern, anstatt eine weitere isolierte Technologie einzuführen.

    Das Ziel war klar: eine intelligente Überwachung des Luftraums, die sich nahtlos in die bestehenden Sicherheitsprozesse integriert.

    Die Sicherheitsexpertinnen und Sicherheitsexperten der Securitas Gruppe entwickelten eine Lösung zur Drohnenerkennung, die die bestehenden Schutzmassnahmen ergänzt – und nicht ersetzt.

    Die Lösung basierte auf drei zentralen Schwerpunkten:

    • Drohnen in Echtzeit erkennen und verfolgen, um eine kontinuierliche Überwachung des kontrollierten Luftraums sicherzustellen.
    • Alarme direkt mit den Sicherheitsmitarbeitenden vor Ort und dem Security Operations Center (SOC) verbinden, damit schneller und koordinierter reagiert werden kann.
    • Nahtlose Integration in bestehende Abläufe, sodass die Drohnenerkennung Teil des gesamten Sicherheitskonzepts wird und kein separates System darstellt.

    Durch den Aufbau auf der bestehenden Sicherheitsinfrastruktur konnte der Schutz auf einen bislang nicht überwachten Bereich ausgeweitet werden, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen.

    Anstatt ein weiteres eigenständiges Sicherheitssystem einzuführen, stärkte die Lösung das gesamte Sicherheitsökosystem. Die Teams profitieren heute von einer besseren Übersicht, einem schnelleren Zugriff auf relevante Informationen und mehr Sicherheit bei der Beurteilung potenzieller Bedrohungen.

    Wie die Drohnenerkennung in der Praxis funktioniert

    Nach der Implementierung wird die Drohnenerkennung zu einem vollständig integrierten Bestandteil der täglichen Sicherheitsabläufe am Standort.

    Das System überwacht den Luftraum kontinuierlich und alarmiert die Sicherheitsteams sofort, sobald eine Drohne in den überwachten Bereich eindringt. Anstatt sich auf Sichtmeldungen oder Hinweise von Mitarbeitenden verlassen zu müssen, liefert das System verifizierte Echtzeitinformationen, die schnellere und fundiertere Entscheidungen ermöglichen.

    Die Alarme werden gleichzeitig an die Sicherheitsmitarbeitenden vor Ort und an das Security Operations Center (SOC) übermittelt. So verfügen alle Beteiligten von Beginn an über dieselbe aktuelle Lageübersicht.

    Doch die Erkennung ist erst der erste Schritt.

    Das System verfolgt die Flugbahn der Drohne kontinuierlich und hilft den Sicherheitsteams zu verstehen, woher sie kommt, wohin sie fliegt und ob ihr Verhalten auf eine potenzielle Bedrohung hindeutet. Je nach eingesetzter Technologie und Einsatzumgebung kann das System zudem den ungefähren Standort des Drohnenpiloten bestimmen und damit wertvolle Informationen für die Lagebeurteilung und den Einsatz liefern.

    So können die Sicherheitsteams die Situation rasch beurteilen und angemessen reagieren. Sicherheitsmitarbeitende vor Ort können erste Abklärungen vornehmen, Patrouillen können bei Bedarf entsendet werden und das SOC koordiniert die Massnahmen, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die definierten Einsatzprozesse eingehalten werden.

    Das Ergebnis ist eine schnellere, strukturiertere Reaktion auf Basis verlässlicher Informationen statt Vermutungen.

    Die Lösung stellt unter anderem sicher, dass:

    • Drohnen sofort erkannt werden, sobald sie in den überwachten Luftraum eindringen.
    • Sicherheitsteams verwertbare Echtzeitinformationen erhalten.
    • Einsätze effizient zwischen den Sicherheitsmitarbeitenden vor Ort und dem Security Operations Center (SOC) koordiniert werden.
    • Technologie und Menschen nahtlos zusammenarbeiten, um jede Situation wirkungsvoll zu bewältigen.

    Die Technologie schafft Transparenz.

    Die Sicherheitsteams bringen ihre Erfahrung ein.

    Gemeinsam helfen sie Organisationen dabei, neuen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein.

    Implementierung: Ein strukturierter Ansatz in einem komplexen Umfeld

    Die Einführung neuer Technologien in einer kritischen Infrastruktur bedeutet weit mehr als die Installation neuer Systeme.

    Jede einzelne Komponente muss sich nahtlos in bestehende Sicherheitsprozesse, IT-Richtlinien und betriebliche Anforderungen integrieren.

    Bei diesem Projekt standen Cybersecurity und IT-Governance deshalb von Anfang an im Mittelpunkt.

    Die Lösung zur Drohnenerkennung musste strenge Anforderungen an Netzwerksicherheit, Systemintegration und Datenmanagement erfüllen, ohne die Verfügbarkeit oder Widerstandsfähigkeit der Betriebsabläufe des Kunden zu beeinträchtigen.

    Dafür arbeiteten die Sicherheitsexpertinnen und Sicherheitsexperten der Securitas Gruppe während des gesamten Projekts eng mit den IT-Teams des Kunden sowie weiteren technischen Fachpersonen zusammen.

    Jede Projektphase – von der Planung über die Validierung bis hin zur Implementierung und den abschliessenden Tests – wurde sorgfältig koordiniert, um eine reibungslose Integration der Lösung in die bestehende Sicherheitsumgebung sicherzustellen.

    Das Ziel bestand nicht nur darin, eine leistungsfähige Lösung zur Drohnenerkennung bereitzustellen, sondern eine Technologie zu implementieren, die langfristig zuverlässig, skalierbar und nachhaltig mit den Anforderungen des Kunden mitwächst.

    Durch die Kombination modernster Technologie mit einer strukturierten Implementierungsmethodik konnte das Sicherheitsniveau des Standorts erhöht werden, ohne die operativen Abläufe unnötig zu verkomplizieren – eine zentrale Voraussetzung für jede kritische Infrastruktur.

    Messbare Verbesserungen bei Risiko, Transparenz und Reaktionsfähigkeit

    Seit der Einführung ist die Drohnenerkennung zu einem festen Bestandteil des Sicherheitskonzepts des Standorts geworden.

    Auch ohne einen grösseren Sicherheitsvorfall waren die Vorteile schnell erkennbar.

    Der wichtigste Vorteil liegt auf der Hand: Der Luftraum ist kein blinder Fleck mehr.

    Die Sicherheitsteams verfügen heute über Echtzeittransparenz in einem Bereich, der zuvor nur schwer überwacht werden konnte. Dadurch können sie Drohnenaktivitäten früher erkennen, Alarme schneller verifizieren und mit grösserer Sicherheit reagieren.

    Anstatt unter Unsicherheit handeln zu müssen, treffen die Operatoren ihre Entscheidungen heute auf der Grundlage verlässlicher Echtzeitinformationen. Potenzielle Bedrohungen können früher bewertet, geeignete Einsatzmassnahmen schneller eingeleitet und unnötige Unterbrechungen minimiert werden.

    Die Lösung hat zudem die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsmitarbeitenden vor Ort und dem Security Operations Center (SOC) deutlich verbessert. Da alle Beteiligten gleichzeitig auf dieselben Informationen zugreifen können, lassen sich Einsätze effizienter koordinieren und während des gesamten Vorfalls ein gemeinsames Lagebild aufrechterhalten.

    Über die Optimierung der täglichen Sicherheitsabläufe hinaus stärkt die Lösung auch die langfristige Resilienz der Organisation. Mit der zunehmenden Verbreitung und Weiterentwicklung von Drohnen ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Luftraums, neue Risiken frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die Geschäftskontinuität, kritische Infrastrukturen und Mitarbeitenden besser zu schützen.

    Erkennen Sie die blinden Flecken Ihrer Sicherheitsstrategie

    Jeder Standort ist mit individuellen Risiken konfrontiert.

    Für manche Organisationen liegt die grösste Schwachstelle heute nicht mehr am Boden, sondern darüber.

    Wenn Sie für den Schutz kritischer Infrastrukturen, Industrieanlagen oder anderer sensibler Standorte verantwortlich sind, lohnt es sich zu prüfen, ob Ihre Sicherheitsstrategie tatsächlich eine vollständige Übersicht über Ihr gesamtes Umfeld bietet.

    Als Teil der Securitas AB verbindet Protectas lokale Expertise mit globaler Innovation, um Organisationen dabei zu unterstützen, neue Risiken frühzeitig zu erkennen und integrierte Sicherheitslösungen zu entwickeln, die auf ihre betriebliche Umgebung zugeschnitten sind.

    Wenn Sie erfahren möchten, wie intelligente Drohnenerkennung Ihre bestehenden Sicherheitsmassnahmen ergänzen und den Schutz Ihrer Standorte weiter stärken kann, stehen Ihnen unsere Expertinnen und Experten gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.