Martina Prudente, Stellvertretende Sektorleiterin, Genf

Wer bist du in ein paar Worten?
Ich heisse Martina Prudente, bin 25 Jahre alt und komme aus Genf. Ich habe eine Fachmaturität im Bereich Soziale Arbeit und arbeite seit fünf Jahren als Sicherheitsmitarbeiterin bei Protectas.
Was hat dich motiviert, bei Protectas zu arbeiten?
Mein ursprüngliches Ziel war es, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln, um später in die Genfer Kantonspolizei einzutreten.
Protectas bot mir die ideale Gelegenheit, die Arbeit im Sicherheitsbereich direkt vor Ort kennenzulernen, meine Kompetenzen weiterzuentwickeln und mich mit unterschiedlichsten Situationen auseinanderzusetzen.
Kannst du uns etwas von deinen Anfängen bei Protectas erzählen?
Ich begann mit kleineren Einsätzen, insbesondere in Einkaufszentren während der Covid-Pandemie, wo ich für die Einhaltung der Schutzmassnahmen verantwortlich war.
Anschliessend wurde ich rasch Teil eines kleinen Teams, das die Bewachung eines Möbelhauses sicherstellte. Nach zwei Jahren erhielt ich die Möglichkeit, in die Abteilung für internationale Organisationen zu wechseln, wo ich mich bis zur stellvertretenden Sektorleiterin weiterentwickeln konnte.
Heute setze ich meinen beruflichen Weg innerhalb des Unternehmens mit grosser Begeisterung fort.
Wofür bist du heute verantwortlich?
Aktuell bin ich für ein Team von 14 Sicherheitsmitarbeitenden verantwortlich.
Zusätzlich unterstütze ich meinen Branch Manager bei verschiedenen administrativen Aufgaben.
Was gefällt dir an deinem Beruf?
Besonders schätze ich das Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten, Risiken vorzubeugen und im Team zu arbeiten.
Zu einer sicheren Umgebung beizutragen und gleichzeitig eng mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten, empfinde ich als sehr bereichernd.
Was ist deine grösste Herausforderung und wie gehst du damit um?
Meine grösste Herausforderung besteht darin, eine gute Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu finden.
Da ich mich ständig weiterentwickeln möchte – sowohl beruflich als auch durch Aus- und Weiterbildungen – neige ich manchmal dazu, mir sehr viel vorzunehmen.
Um dies zu bewältigen, plane ich meinen Monatskalender sorgfältig, damit ich einen klaren Überblick über meine Verpflichtungen habe. So kann ich arbeitsintensive Phasen besser antizipieren, meine Aufgaben effizient organisieren und vor allem genügend Erholungszeit einplanen, um leistungsfähig und ausgeglichen zu bleiben.
Welcher Wert spricht dich am meisten an und warum? (Integrität, Wachsamkeit, Hilfsbereitschaft)
Der Wert, der mich am meisten anspricht, ist ohne Zweifel die Hilfsbereitschaft.
Für mich steht sie für eine positive Einstellung sowie den natürlichen Wunsch, andere zu unterstützen, zu begleiten und ihnen zu helfen, wann immer sich die Gelegenheit bietet.
Wie empfindest du es, als Frau in deinem Beruf zu arbeiten?
Für mich ist es ein Beruf wie jeder andere.
Ich finde, es ist wichtig, sich nicht unnötig unter Druck zu setzen oder sich ständig mit anderen zu vergleichen. Der Anteil von Frauen im Sicherheitssektor nimmt kontinuierlich zu, wodurch der Beruf immer vielfältiger und repräsentativer wird.
Entscheidend bleiben die Qualität der Arbeit und die erzielten Ergebnisse.
Welchen Rat würdest du Frauen geben, die im Sicherheitssektor arbeiten möchten?
Ich würde ihnen vor allem raten, auf sich selbst zu hören.
Wenn sie Interesse an diesem Bereich haben, sollten sie den Mut haben, es auszuprobieren. Chancen zu ergreifen und die eigene Komfortzone zu verlassen, kann einschüchternd wirken, doch genau dadurch entwickelt man sich oft am meisten weiter.
Und selbst wenn die Erfahrung am Ende nicht ihren Erwartungen entspricht, haben sie den Mut gehabt, es zu versuchen – und allein das ist bereits ein Erfolg.
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Ob Sie bereits Erfahrung haben oder neu in der Sicherheitsbranche sind; wir sind ständig auf der Suche nach Talenten und Fähigkeiten, um unsere Teams zu verstärken.
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